Hindernisse und Chancen integrativer Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades einer Magistra der Philosophie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck
eingereicht bei: Ao.Univ.Prof. Dr. Volker Schönwiese
eingereicht von: Hedwig Frank
Innsbruck, im Dezember 2003
Ausgehend von den Erfahrungen der Autorin mit schulischer Integration wird der
Frage nach gegangen, wieweit behinderte Kinder und Jugendliche die Möglichkeit
haben auch ihre Freizeit gemeinsam mit Nichtbehinderten zu verbringen. Während
integrative Schulbildung und Berufsausbildung bzw. Arbeitstätigkeit in Fachkreisen
häufig diskutiert werden, ist integrative Freizeitgestaltung nur selten ein Thema.
Folgt man jedoch dem Verständnis von Integration bzw. Inklusion als selbstverständliche
Teilhabe an allen Bereichen des Lebens, so muss auch diesem Bereich
mehr Bedeutung beigemessen werden.
Über die Auseinandersetzung mit den Begriffen Behinderung, Integration und
Freizeit wird versucht die Notwendigkeit von gleichberechtigten Chancen in der
"freien Lebenszeit" herauszustreichen und zu begründen. Eine Umfrage unter
behinderten SchülerInnen aus Integrationsklassen zeigt auf, wie diese ihre Freizeit
gestalten, welche Veränderungswünsche sie haben und welche Hindernisse bzw.
Schwierigkeiten auftreten können. Von diesem Forschungsprojekt angeregte
Interessenten wurden in Zusammenarbeit mit der Initiative "Ich bin dabei" an
"normale" Freizeitvereine vermittelt. Die Arbeit dieser Initiative und deren
Entwicklung wird ausführlich beschrieben, wobei auch eine kritische Analyse
enthalten ist. Den Abschluss bildet die Darstellung von Integrationsbemühungen in
einigen großen Jugendorganisationen und -vereinen.
Diplomarbeit Hauptteil ohne Anhang (0,4 MB) |
Hauptteil und Anhang (3,5 MB)
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